CoronaLiebe Schülerinnen und Schüler, liebe Eltern,

drei Wochen Schulschließung liegen hinter uns, zwei Wochen Osterferien vor uns. Wir danken euch, dass ihr euch den Herausforderungen, die Homeschooling mit sich bringt, gestellt habt und die Aufgaben gut und mit Disziplin (jedenfalls die meisten von euch) bewältigt habt. Ihnen, liebe Eltern, gilt unser Dank für die Unterstützung und Motivierung der Schülerinnen und Schüler. Auch wenn es bei dem schönen Wetter noch schwieriger ist, sich nicht mit seinen Freunden zu treffen, so bitte ich darum, dass ihr euch weiter an die Vorgaben der Regierung haltet und die sozialen Kontakte einschränkt, denn es geht nicht nur um euch selbst, sondern auch um unsere (älteren) Mitmenschen, die nicht angesteckt werden sollten. Falls euch die „Decke auf den Kopf fällt“, findet ihr vielleicht etwas Ablenkung in unserem für euch zusammengestellten bunten, freiwilligen Ferienangebot.

Wie es nach den Osterferien weitergeht, wissen wir noch nicht. Ihr habt / Sie haben aus den Medien erfahren, dass sich die Vertreter der Landesregierungen mit Frau Merkel am Dienstag nach Ostern treffen wollen, um das weitere Vorgehen zu besprechen. Aktuelle Informationen hierzu finden Sie auf den Seiten des Ministeriums für Kultus, Jugend und Sport.

Wir wünschen euch und Ihnen trotz der schwierigen Situation Zeit zum Entspannen und um auf andere Gedanken zu kommen; erfolgreiche Ostereiersuche! Passen Sie gut auf sich und Ihre Familien auf.

Kollegium und Schulleitung des Progymnasiums

 

In diesen besonderen Tagen steht Ihnen und Ihren Kindern die Schulsozialarbeit mit einem erweiterten Angebot rund um die Uhr beratend zur Seite:

Kummertelefon für Kinder und Jugendliche: 0800 1110 333

Telefonseelsorge: 0800 1110 111

Beratungsstelle der Schulsozialarbeit (Mo-Fr von 8 bis 12 Uhr): 07584 9270820 oder per E-Mail.

 

Desweiteren bietet die Evangelische Landeskirche in Zusammenarbeit mit dem Pädagogisch-Theologischen Zentrum einen Schulseelsorge-Chat, der montags bis freitags von 9 bis 17 Ihr mit ausgebildeten Schulseelsorger*innen besetzt sein wird. Die entsprechenden Bestimmungen des Seelsorgergeheimnisses sind dabei gewahrt. Der Chat ist online erreichbar über die Links

https://www.kirche-und-religionsunterricht.de/ sowie

https://www.ptz-rpi.de/

Liebe Schülerinnen und Schüler, der Känguru-Wettbewerb wird auf jeden Fall stattfinden. Damit ich weiß, wer mitmachen möchte, meldet euch bitte bis spätestens Montag, 06.04.2020 per Email bei mir an. Dies müsst ihr auch dann machen, wenn ihr euch über die Liste im Klassenzimmer schon mal angemeldet hattet. Mitmachen können alle Schülerinnen und Schüler von Klasse 5 bis Klasse 10; die Teilnahme ist kostenlos. Ich freue mich auf eure hoffentlich zahlreichen Anmeldungen.
Bleibt gesund und genießt im Garten das sonnige Ferienwetter.

Katharina Finkbeiner

Für die Woche vom 30.3. bis 3.4. stehen die Arbeitsaufgaben zum Download bereit.

Klassen-

stufen

Woche 1

16.3. -20.3.

Woche 2

23.3. - 27.3.

Woche 3

30.3. - 3.4.

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Bis Schuljahresende finden keinerlei außerunterrichtliche Veranstaltungen (z. B. Berlin, Frankreich, Dachau, Radtour, BoGy-Praktika, ...) statt.

Tonnen an digitalen Lernangeboten werden seit dieser Woche von ARD alpha angeboten. Auf der eigens dafür eingerichteten Lernplattform finden sich für sämtliche Schulfächer vielfältige Lern- und Aufgabenpakete für die Sekundarstufen I und II. Ein Klick auf das ARD alpha Logo bringt Dich zur Plattform.

logo

Von Montag bis Freitag sendet ARD alpha außerdem zwischen 9 und 12 Uhr Inhalte für Schülerinnen und Schüler. Den Livestream gibt es unter diesem Link.

Wie alle Schulen ist auch das Progymnasium bis zum 19. April geschlossen. Bereits am Freitag haben die Schülerinnen und Schüler ihre Schulbücher und Hefte mit nach Hause genommen, so dass die wöchentlichen Arbeitsaufgaben erledigt werden können. Der Jubel über den Unterrichtsausfall war sehr verhalten, denn den meisten war der „Ernst der Lage“ klar.

200317 Schule zu


Wichtige Informationen können auf der Homepage nachlesen werden oder werden über die Klassenelternvertreter (hierfür ein herzlicher Dank) an die Eltern der Klassen verteilt.
Achten Sie auf Ihre Gesundheit und bleiben Sie wohlauf!

K. Finkbeiner, Schulleiterin

200317 Kroeten trotzen Corona 

Besonders Erdkröten sind zurzeit auf Wanderschaft. Aus ihren Winterquartieren im Wald wandern sie vor allem in der Abend- und Morgendämmerung zu ihren Laichgewässern. Oft müssen sie dabei Straßen überqueren und werden dann möglicherweise von Autos überfahren. Daher werden jedes Jahr Krötenzäune wie beim Dornahof aufgestellt und Eimer dahinter eingegraben. Wenn die Tiere nun die Straße überqueren wollen, werden sie von den Zäunen daran gehindert, laufen am Zaun entlang und fallen in die vergrabenen Eimer. Die Eimer werden täglich von freiwilligen Helfern kontrolliert, manchmal auch zwei Mal an einem Tag. Die Kröten, Molche und Frösche werden aus den Eimern befreit, gezählt und auf der anderen Straßenseite oder direkt im Weiher wieder ausgesetzt.
Letzte Woche hatte sich die 5. Klasse des Progymnasiums verpflichtet, an einem Tag diese Kontrolle zu übernehmen. Den Schülerinnen und Schülern war klar, dass sie bei jedem Wetter „ausrücken“ mussten; doch sie hatten Glück: es blieb trocken und die Sonne kam sogar heraus. Die Klasse, die von ihrer Biologielehrerin begleitet wurde, wanderte morgens zum Dornahof und dann ging es nach einer Einführung los: der gesamte Zaun wurde genau kontrolliert.
Nachdem aus allen Eimern die Tiere herausgenommen waren, war klar: Kröten ignorieren Versammlungsverbote (in einigen Eimern waren mehrere Kröten) und suchen den Kontakt, denn es wurden mehrere Pärchen gefunden, bei denen das Männchen auf dem Rücken des Weibchens saß, sich an diesem mit den Vorderbeinen festgeklammerte und tragen ließ. Als die Kröten gezählt waren, waren die Schülerinnen und Schüler sehr zufrieden: insgesamt 43 Kröten konnten über die Straße getragen und in den Weiher gesetzt werden, leider keine Molche. Trotz anfänglicher Scheu hatte fast jeder eine Kröte in die Hand genommen und dabei festgestellt, dass es gar nicht unangenehm war, sie anzufassen.

Nachdem die Tiere alle im Weiher saßen, ging es für die Schüler wieder zurück zur Schule.
Einer Schülerin hat die Aktion so viel Spaß gemacht, dass sie auch am Samstag den kontrolliert hat. Da es in der Nacht ziemlich kalt gewesen war, hat sie nur eine weibliche Kröte und 2 männliche Kröten gefunden.

K. Finkbeiner, Biologielehrerin

Auf Empfehlung von Gesundheitsminister Spahn

... Wenn Sie innerhalb der letzten 14 Tage in Italien, in der Schweiz oder in Österreich waren: Vermeiden Sie unnötige Kontakte und bleiben Sie zwei Wochen zu Hause. Dies gilt unabhängig davon, ob Sie Symptome haben oder nicht. (dpa, 14.03.2020, 07:19 Uhr)

und in Absprache mit der Gemeinde Altshausen bleiben alle Schülerinnen und Schüler am Montag, 16.03.2020 zu Hause.

Schülerinnen und Schüler der Klassen 5 und 6, deren Betreuung nicht so kurzfristig organisiert werden kann, können in die Schule kommen und werden dort von der Schulleiterin betreut.
Ab Dienstag wird bei Bedarf eine Notfallbetreuung für die Schülerinnen und Schüler der Klassen 5 und 6 eingerichtet, falls beide Erziehungsberechtigte oder die/der Alleinerziehende im Bereich der kritischen Infrastruktur (s.u.) tätig sind. Es wird gebeten möglichst bald, spätestens bis Montag 16 Uhr die Schulleitung (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!) zu informieren, wenn eine solche Betreuung benötigt wird.

Jede Woche stehen ab Montag die wöchentlichen Arbeitsaufgaben für die Schülerinnen und Schüler sowohl als Download bereits als auch als Emailanhang über die Eltern.
Bitte lesen Sie regelmäßig die Homepage; hier finden Sie jeweils aktuelle Informationen der Schule. Natürlich finden Sie auch weiterhin Hinweise auf den Seiten des Robert-Koch-Instituts und des Ministeriums für Kultus, Jugend und Sport.

Ich hoffe, dass Sie alle gesund bleiben.
Katharina Finkbeiner, Schulleiterin

Zur kritischen Infrastruktur zählen insbesondere die Gesundheitsversorgung (medizinisches und pflegerisches Personal, Hersteller von für die Versorgung notwendigen Medizinprodukten), die Aufrechterhaltung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung einschließlich der nichtpolizeilichen Gefah­ renabwehr (Feuerwehr, Rettungsdienst und Katastrophenschutz), die Sicherstellung der öffentlichen Infrastruktur (Telekommunikation, Energie, Wasser, ÖPNV, Entsorgung) sowie die Lebensmittelbranche.

MINISTERIUM FÜR KULTUS, JUGEND UND SPORT PRESSESTELLE
PRESSEMITTEILUNG
Nr. 29/2020


Ministerin Dr. Susanne Eisenmann: Schließungen sind notwendige Maßnahmen zur Abflachung und Verzögerung der Erkrankungswelle.

Aufgrund der dynamischen Verbreitung des Coronavirus ist zum Schutz der Bevölkerung ein unverzügliches, entschlossenes Vorgehen notwendig. Es bedarf weitreichender Maßnahmen zu Kontaktreduzierungen, um eine unkontrollierte, schnelle Ausbreitung des Virus zu verhindern, damit die Behandlungskapazitäten weiter erhöht und weitere Maßnahmen zum Schutz vulnerabler Gruppen ergriffen werden können.

Vor diesem Hintergrund ist die landesweite Schließung von Kindertageseinrichtungen und Schulen eine erforderliche Maßnahme zur Verzögerung der Ausbreitung. Deshalb hat das Kabinett heute (13. März) beschlossen, dass ab Dienstag, 17. März 2020 alle Schulen und Kindergärten bis einschließlich Ende der Osterferien geschlossen bleiben. Diese Schließung betrifft auch die Kindertagespflege im Land. „Das ist zum jetzigen Zeitpunkt eine der effektivsten Maßnahmen zur Abflachung und Verzögerung der Erkrankungswelle, die allerdings für uns alle im Land und für jeden Einzelnen einen harten Einschnitt bedeutet. Jeder Einzelne von uns ist aufgefordert, mögliche Einzelinteressen hinten anzustellen. Der Schutz der Bevölkerung steht jetzt an oberster Stelle“, sagt Kultusministerin Dr. Susanne Eisenmann und fügt hinzu: „Wir haben entschieden, die Schulen, Kindertageseinrichtungen und die Kindertagespflege erst ab kommenden Dienstag komplett zu schließen, um allen Einrichtungen einen einigermaßen geordneten Übergang zu ermöglichen.“ Diese Entscheidung sei vor allem auch vor dem Hintergrund zu sehen, dass die Schulen und Lehrkräfte am Montag noch Zeit haben, den Schülerinnen und Schülern in geeigneter Form Vorbereitungsinhalte, Lernpakete, Aufgaben oder Lernpläne zusammenstellen und übermitteln zu können. Ministerin Susanne Eisenmann wird sich heute außerdem in einem Schreiben an alle Schulen, Kindertageseinrichtungen sowie die Kindertagespflege im Land wenden, um ihnen diese Maßnahme direkt zu erläutern und um sie um ihre Unterstützung zu bitten.

Prüfungen an Schulen: flexible und pragmatische Lösungen
„Wir werden alle zentralen Fragen beantworten und die Schulen im Land bestmöglich bei dieser Sondersituation unterstützen. Ganz entscheidend ist nun der Umgang mit den bald anstehenden Abschlussprüfungen an allen Schularten. Hier arbeiten wir bereits mit hohem Nachdruck an verschiedenen Szenarien und Notfallplänen. Oberstes Gebot ist dabei: Den Schülerinnen und Schülern darf diese Notsituation nicht zum Nachteil geraten. Deshalb werden wir flexible und pragmatische Lösungen festlegen und auch mit pädagogischem Augenmaß vorgehen“, betont Eisenmann. Ein Ziel sei es dabei, dass sich diese Pläne – da wo es möglich ist – am Fahrplan der Prüfungen orientieren. „Wir prüfen daher auch in Abstimmung mit den Gesundheitsbehörden die Möglichkeit für Prüfungen in kleinen Gruppen auch während der Schließungen“, so Eisenmann. Eine weitere Option sei, in diesem Jahr verstärkt flexible Nachtermine anzubieten.

Notfallbetreuung für Kinder von Beschäftigten in kritischen Infrastrukturen
Teil des heutigen Kabinettsbeschlusses ist auch, Ausnahmen zur Notfallbetreuung jüngerer Kinder und von Kindern von Beschäftigten in kritischen Infrastrukturen (etwa Polizei, Feuerwehr, medizinisches und pflegerisches Personal, Hersteller von für die Versorgung notwendigen Medizinprodukten, Lebensmittelproduktion und -einzelhandel, Müllabfuhr sowie Energie- und Wasserversorgung) sicherzustellen. Dies gilt, wenn beide Elternteile in kritischen Infrastrukturen beschäftigt sind. „Unser Ziel muss sein, die öffentliche Daseinsvorsorge aufrechtzuerhalten. Hier stehen jetzt notwendige Gespräche mit den Kommunalen Landesverbänden an. Ich rufe alle Beteiligten dazu auf, in dieser Notsituation konstruktiv mitzuarbeiten“, betont Ministerin Eisenmann und ergänzt: „Mir ist klar, dass wir noch nicht jede Frage beantworten können, umso mehr kommt es auf kurzfristige, pragmatische Lösungen vor Ort an.“

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